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Scams rund um den BIP-110-Fork

Vorsicht vor Scams rund um den BIP-110-Fork

Am 8. August 2026 wurde ein Versuch unternommen, Bitcoin durch einen sogenannten Fork zu verändern – BIP 110. Die Blockchain spaltete sich tatsächlich in zwei Ketten aber die BIP-110-Kette kam über zwei Blöcke nicht hinaus. Dennoch tauchen im Nachgang solcher Ereignisse regelmäßig Betrugsversuche auf, vor denen wir dich hier warnen möchten.

Die häufigste Masche: „Fork-Coins" verkaufen

Nach jedem Fork tauchen dieselben Angebote auf, und auch diesmal ist Wachsamkeit angebracht. Das Muster ist stets ähnlich: Ein Dienst oder eine Wallet bietet an, deine „gratis erhaltenen Fork-Coins" zu verkaufen. Es klingt nach geschenktem Geld. Tatsächlich sendest du, weil die Replay Protection fehlt, mit deinen vermeintlichen Fork-Coins auch deine echten Bitcoin mit. Das Ergebnis: Die echten Coins landen beim Käufer, und du hast nichts davon.

Auch eine eigene „BIP-110-Wallet" ändert daran nichts. Solange du keinen Coin hast, der nur auf einer Kette existiert, lässt sich die Transaktion im Hintergrund weiter auf beiden Ketten ausführen.

Die wichtigsten Vorsichtsregeln auf einen Blick:

  • Geh nicht auf Angebote ein, BIP-110-Coins zu verkaufen. Das Risiko, echte Bitcoin zu verlieren, ist real.

  • Installiere keine unbekannten „BIP-110-Wallets" und gib deinen Seed nirgends ein, wenn du dir nicht zu 100 Prozent sicher bist, was du tust.

  • Verschiebe größere Beträge On-Chain möglichst erst, wenn die Situation abschließend geklärt ist.

Denke daran: Im Zweifelsfall kannst du dich jederzeit an uns wenden – wir sind für dich da.

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